1995

Frau Helga von Kameke gab anläßlich der Mitgliederversammlung 1995 ihr Vorstandsamt ab. Das Dresdner Operettenforum wählte mich, bisheriges Gründungsmitglied, der auch schon die Gründungssatzung mit erarbeitet hatte, zum 1. Vorsitzenden. 2. Vorsitzende wurde der neue Intendant der Staatsoperette Dresden, Herr Fritz Wendrich.

1992-ALT

Die Hamburger haben ein ganz besonderes Verhältnis zur Operette. Da nimmt es nicht wunder, dass sich eingedenk der Städtepartnerschaft Hamburg-Dresden am 14. August 1992 sechzehn Personen im Dresdner Hotel Bellevue einfanden, um den Verein „Dresdner Operetten-forum“ aus der Taufe zu heben, der schließlich mit seiner Eintragung im Vereinsregister des Dresdner Kreisgerichts am 23.September 1992 Rechtsfähigkeit erlangte. Die Namensgebung ist zunächst umstritten gewesen, jedenfalls hat sich der Name „Dreforette“, ein Akronym für „Dresdner Forum für Operette“, nicht durchsetzen können. Große Einigkeit hat allerdings gleich bei der Zweckbestimmung des Vereins geherrscht. Dieser sollte in der Förderung der Völkerverständigung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur bestehen und insbesondere durch Unterstützung der Staatsoperette Dresden verwirklicht werden. Dazu hat man so schöne Formulierungen gewählte wie: Verbreitung sächsischen Kulturguts in Europa und in der Welt, besonders auf dem Gebiet der Operette, zur Vermehrung des Wissens über andere Völker, der zwischenmenschlichen Begegnung und zur Vertiefung der Einsicht in die Vorteile friedlichen Zusammenlebens, denn Musik kennt keine Sprachbarrieren und wird überall verstanden –  ein gerade heute wieder erinnerungswürdiges Unterfangen.

1992

Musik -so lesen wir bei dem alten Griechen Platon- „gehört in jedes Staatswesen, da sie bei Rhythmus und Harmonie am meisten in das Innere der Seele einzudringen, sie am stärksten zuergreifen und sie zu edler Haltung zu führen“ vermag.

So fanden sich eingedenk der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Dresden am 14.08.1992, einem Freitag, im Hotel Maritim Bellevue Dresden 16 Personen ein, um das „Dresder Operettenforum e.V.“ aus der Taufe zu heben, und zwar im Beisein des Dezernenten für Kultur und Tourismus der Stadt Dresden, Herrn Ulf Göpfert.

Im Anschluss an die Versammlung waren die Gründungsmitglieder eingeladen, der Aufführung der Staatsoperette Dresden „Zwingermelodie“ im historischen Zwinger unter freiem Himmel bei­zu­woh­nen. Die Namensgebung des Fördervereins war relativ umstritten, jedenfalls setzte sich der Name „Dreforette“ – Akronym für Dresdner Forum für Operette“ nicht durch. Zur ersten Vorsitzenden wurde Frau Helga von Kamenke aus Hamburg gewählt. Ich hatte das Vergnügen, als einfaches Vorstandsmitglied ebenfalls in den Vorstand gewählt zu werden.

Zweck des Vereins war die Förderung des Völkerverständigungsgedankens und die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur durch Unterstützung der Operettenmusik, insbesondere der Staatsoperette Dresden. Zu den Förderungsmaßnahmen zählten die Unterstützung von Auslandstourneen in Europa und in der Welt, das Engagement von ausländischen Künstlern, die Verbreitung sächsischen Kulturguts in Europa und in der Welt, besonders auf dem Gebiet der Operette zur Vermehrung des Wissens über andere Völker, der zwischenmenschlichen Begegnung der Völker und zur Vertiefung der Einsicht in die Vorteile friedlichen Zusammenlebens. Diese mehr international ausgerichtete Zweckbestimmung fand Eingang in die Satzung eingedenk des Umstands, dass Musik keine Sprachbarrieren kennt und überall verstanden wird.

Darüber hinaus konnte der Verein auf diese Weise auch als besonders förderungswürdig zur Verfolgung gemeinnütziger Zwecke angesehen werden und Spendenbescheinigungen ausstellen.

Am 29.09.1992 wurde das Dresdner Operettenforum als gemeinnütziger Verein durch das Finanzamt Dresden I anerkannt und ins Vereinsregister des damals noch Kreisgerichts Dresden am 23.09.1992 unter der Vereinsregisternummer 1495 eingetragen.

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