2002

Förderung der Tournee der Staatsoperette nach Dänemark vom 5.bis 11.Oktober 2002 in Höhe von 39.000 Euro.

16. Oktober

Kaum war die Operette aus Dänemark zurück, eröffnete der Oberbürgermeister Roßberg an diese Tag die Absicht, die Staatsoperette aus dem städtischen Haushalt herauszunehmen und die Operette schließen und dass damit am 1. August 2003 der letzte Vorhang fallen soll. Die Entrüstung ist groß gewesen, Intendant Fritz Wendrich nannte die Schließungspläne für sein Haus bei 90 Prozent Auslastung ein „Stück aus dem Tollhaus“.

12.November 2002

Das hat nicht nur zu einem Apell-Brief des Dresdner Operettenforums an den Oberbürgermeister geführt, sondern hat auch die CDU-Fraktion auf den Plan gerufen. Deren Vorsitzender Michael Grötsch und der damalige Intendant Fritz Wendrich gründeten an dieem Tag zusammen mit weiteren Entrüsteten den „Förderverein der Staatsoperette Dresden e.V.“, der bereits drei Wochen später am 04. Dezember 2002 in das Vereinsregister eingetragen wurde. Eine der ersten neuen Amtshandlungen des Vereins war der Druck des Flyers mit dem Aufruf „Operette im Zentrum“, dem Vorläufer des heutigen gleichnamigen Logos.

19. Dezember

Nach weiteren Aktionen, darunter die Sammlung von 107.000 Unterschriften für den Erhalt der Staatsoperette auf öffentlichen Auftritten des Ensembles, z.B. am Wiener Platz, hat der Stadtrat beschlossen, die Staatsoperette nicht zu schließen und einen neuen Standort zu suchen. Damit war die Staatsoperette erst einmal gerettet. Gleichwohl blieb dies aber nicht die einzige Rettungsaktion.

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