13. Operettenstammtisch

Ingeborg Schöpf zu Gast

Bereits zum 2. Mal versammelten sich sehr viele Gäste zum Stammtisch in der Kantine der Staatsoperette. Kein Wunder, denn zu Gast war die Diva, die Solistin an der Staatsoperette Ingeborg Schöpf. Klaus-Detlev Puchta und Lutz Kuntsch begrüßten die Interessierten und die Sopranistin plauderte locker und sehr anregend über ihr Leben:
Die österreichische Sängerin ist seit 1998 im Ensemble und hat alle großen Rollen ihres Faches interpretiert. In der ZDF-Silvestergala 2012 sang sie mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann und stand bei Gastspielen in China, Mexiko, Niederlande und Rumänien, aber auch mit der Mittelalterband „Corvus Corax“ auf der Bühne.
Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Rosalinde („Die Fledermaus“), Sylva („Die Csárdásfürstin“), Giuditta, Zarin („Das Märchen vom Zaren Saltan“), Agathe („Der Freischütz“) und Marie („Die verkaufte Braut“) und viele andere.
Darüber erzählte sie, ergänzt durch einige Anekdoten, und auch darüber, dass sie immer das Verlangen hat zu singen – so auch an diesem anregenden Nachmittag.

Lutz Kuntzsch (auf dem Foto Mitte) rechts: Ingeborg Schöpf, links: Klaus-Detlev Puchta

Preis 2025 an Christina Maria Fercher

Preis für das „Künstlerische Gesamtschaffen“

Christina Maria Fercher studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien Operngesang und absolvierte den Lehrgang „Klassische Operette” sowie das Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2020/21 Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden.

Vor ihrem Wechsel an das Haus war sie von 2018 bis 2020 im Ensemble am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Während dieser Zeit sang sie u.a. Zerlina in Mozarts „Don Giovanni” und Christl in Zellers „Der Vogelhändler“.

Neben einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland war die in Kärnten gebürtige Österreicherin u. a. auch in Israel als Mademoiselle Silberklang in Mozarts „Der Schauspieldirektor” und als Adele in Strauss’ „Fledermaus” sowie am Theater Plauen/Zwickau als Marguerite in Heubergers „Der Opernball” engagiert.

Zu ihren Paraderollen an der Staatsoperette Dresden gehören u.a. Pamina in Mozarts „Zauberflöte”, Anna Reich in Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor” und Mimi in Puccinis „La Bohème”.

Oder jüngst in Erinnerung die Madeleine im „Ball im Savoy“ oder die Odette in der „Bajadere“

Die äußerst aufgeschlossene Künstlerin bezaubert an der Staatsoperette Dresden mit einer operettenhaft leichten, beschwingt-hellen Stimme und flüssig-fließenden Koloraturen, was auch vom Publikum begeistert, honoriert wird.

Wir ehren sie heute für ein umfangreiches Wirken an der Staatsoperette – künstlerisch hochwertig singend, sprechend, tanzend. Das zeichnet sie als Künstler aus.

Das Förderforum verleiht den Preis für ihr künstlerisches Gesamtschaffen an

Christina Maria Fercher

Preis 2025 an Anke Aleith

Preis Hinter den Kulissen

Anke Aleith wurde in Berlin geboren und absolvierte von 1987 bis 1990 eine Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin an der Staatsoper Berlin. Dort war sie im Anschluss bis 1992 auch tätig.

Von 1992 bis 1994 studierte sie Modedesign an der Modeschule Berlin und vervollkommnete dabei ihre künstlerische Kreativität-

Danach arbeitete in den Kostümabteilungen am Hans-Otto-Theater Potsdam u. a. für die Produktion „Friedrich der Große und Ödipus Rex – Eine Begegnung in Sanssouci“ und am Deutschen Theater Berlin für die Uraufführung „Wartesaal Deutschland Stimmenreich“ 1995.

Auch bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall entwarf sie ideenreich wundervolle Kostüme für die Inszenierungen „Faust“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, „Das Dschungelbuch“ und „Der fröhliche Weinberg“

Von 1994 bis 1998 war Anke Aleith als Kostümbildassistentin und Mitarbeiterin der Kostümdirektion am Theater des Westens in Berlin engagiert und bereicherte u. a. die Produktionen „Blue Jeans“, „Dreamgirls“, „Gipsy“ und „Street Scene“.

Seit 1999 ist sie Kostümassistentin an der Staatsoperette Dresden und zeichnete bereits für die Kostüm-Ausstattungen der Dresdner Operettenbälle, der Neujahrskonzerte, der Inszenierung „Ich hab‘ noch einen Koffer in … – Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York“, oder die fantastischen Kostüme in „Die Fantasticks“ sowie „Die Fledermaus“ verantwortlich.

Zu bewundern sind ihre Kostümarbeiten in den aktuellen Produktionen oder wie heute Abend gesehen in der Produktion „Kinostar“. 

Ein Leben mit Kostümen, ein Leben für Kostüme.

Das Förderforum verleiht den Preis „Hinter den Kulissen“ an

Heike Aleith

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